Home

Kinder Fluoridtabletten

Dienstag, 23. September 2008 | Autor: admin

Heutzutage ist Kariesverhütung zu 99% möglich!!!
Wäre das nicht schön, wenn Sie und Ihre Kinder sagen könnten:
Er hat gar nicht gebohrt!“

maxim-fluoridtabletten Bei Kindern und Jugendlichen zwischen 3 und 18 bezahlt sogar die gesetzliche Krankenkasse ein Grund-Vorsorge-Programm.

Das ist das Minimum an Kariesschutz, was Sie Ihrem Kind (und sich !?) zukommen lassen sollten. Selbstverständlich können Sie auch mehr tun. Wir beraten Sie gerne.

Apropos „Bohren“
Beachten Sie bitte den Link Sanfte Methoden

Sehr geehrte Mutter, sehr geehrte Kollegin, sehr geehrter Kollege,

leider höre ich von Müttern in letzter Zeit in der Sprechstunde immer wieder die – aus meiner Sicht bedenkliche – Empfehlung Ihres Kinderarz­tes schon frühzeitig – meist ab dem 2.ten Lebens­frühjahr – auf Fluoridtabletten gänzlich zu ver­zichten.

Begründet wird dies damit, dass die Kinder über fluoridhaltige Zahncremes genügend Fluorid er­halten würden.

Diesen Empfehlungstrend vieler Kinderärzte halte ich für zumindest teilweise falsch!

Kinder bis zum 4.ten Lebensjahr verwenden empfehlungsgemäß fluoridverminderte(!!!) Kin­derzahncremes wie z.B. Kinderelmex.

Diese enthält nur ein Zehntel der Konzentration einer Erwachsenenzahncreme. Das Argument also, durch Verschlucken sei die Fluoridaufnah­me ausreichend, kann hier nur bedingt gelten. Zudem ist diese „Verschluckaufnahme“ unregelmäßig und unzuverlässig. Für einen effektiven Kariesschutz ist jedoch eine tägliche, ausreichende Fluoridaufnahme wesentlich.

Ab dem 4.ten Lebensjahr bzw. sobald das Kind gut ausspülen kann und kaum noch Zahncreme verschluckt, wird von Zahnärzten der Wechsel zur Erwachsenenzahncreme empfohlen. Nun spätestens kann das Argument des Fluoridschluckens nicht mehr gelten!

Warum in diesem Alter auf eine Fluoridgabe verzichten?!
Das Argument, „die Zähne“ würden durch den Zahncremekontakt genügend Fluorid erhalten, kann ja nur für die in der Mundhöhle sichtbaren Zähne gelten.
Bis zum 12.ten Lebensjahr sind aber viele bleibenden Zähne unter Zahnfleisch und Knochen verborgen! Diese sind dann unterversorgt!

Kinder Fluoridtabletten Wir haben nur einmal im Leben eines Kindes die Chance, dessen bleibende Zähne nachhaltig schon während des Wachstums besser zu mineralisieren und so lebenslang vor Karies zu schützen, nämlich vor dem ca. 12.ten Lebensjahr!

Danach ist das Wachstum nicht mehr zu beeinflussen, nur noch eine Oberflächenhärtung durch Zahncreme und Versiegelung nachträglich zu erreichen.
 

Selbstverständlich muss die Gesamt-Fluorid-Aufnahme des Kindes berücksichtigt werden, die stattfinden kann durch Mineralwässer, fluoridiertes Speisesalz (unsicher!), Nahrung und Lebensraum.
Selten wird man hierbei aber guten Gewissens auf eine ausreichende und sichere Zufuhr kommen.

Über 2000 Studien haben gezeigt, dass Kinder, die auf natürliche Weise mehr Fluorid aufnehmen, durch einen erhöhten Fluoridgehalt im Grundwasser, Salzen…, halb soviel Karies haben!

Durch die zusätzliche Gabe von Fluorid – angehoben auf ein ähnliches Niveau wie es z.B. in der Schweiz und vielen anderen Regionen der Welt – kann Karies also effektiv vermindert werden.

Die so oft beschworenen Gefahren des Fluorid beziehen sich darauf, dass ab 7-facher Überdosierung(!) Flecken auf den Zähnen entstehen können – nicht mehr und nicht weniger! Aber wer gibt seinem Kind schon 7 Fluoridtabletten täglich, und das über Jahre !??

Also bitte ich Sie im Sinne und in Verantwortlichkeit für unsere Kinder: Überdenken Sie Ihre Einstellung und entscheiden Sie sich für eine vorsichtig dosierte, aber tägliche Fluoridtablet­ten-Substitution, üblicherweise 0,25 – 0,5 mg pro Tag, nicht wie früher 1 mg (ab 4)!

Herzlichen Dank für Ihre Geduld und Ihr Gehör.
Dr. M. Weh, Zahnarzt – in Zusammenarbeit mit Dr. K.-H. Fiedler, Kinderarzt

Meine Empfehlung ist nicht von der Pharmaindustrie gesponsort, ich erhalte keine Provisionen! Ich spreche als Vater und Zahnarzt, der keine Lust hat, unnötig Karies bei Kindern und Jugendlichen zu therapieren.

Post to Twitter Twitter das

Thema: Fluoridtabletten | Beitrag kommentieren

Kinder und Süßigkeiten

Montag, 22. September 2008 | Autor: admin

Ja oder Nein!? – Die Antwort heißt: JAIN!

Keinesfalls sollten die Kleinen täglich mehrmals Zuckerhaltiges zu sich nehmen (dazu gehören auch Säfte etc. !).

Wir schlagen vor Süßes als Ausnahme und Belohnung einzusetzen, z.B. nur einmal am Tag oder einen Süß-Tag pro Woche. Dann freuen sich die Kinder viel mehr darauf und die Zähne sind nicht ständig dem schädlichen Zucker ausgesetzt.

Tückisch sind v.a. die sog. versteckten Zucker (Ketchup, Senf, Würstchen, Säfte, Limo, etc.) (siehe auch unser Ernährungsinfo).

Bei besonders kariesgefährdeten Kindern können wir mit speziellen Speichel- und Bakterientests in Verbindung mit hochwirksamen Versiegelungen des Zahnschmelzes helfen.

Schonende Behandlungsweisen (hypnotische Techniken, Beruhigung, Angstvermeidung, Laser etc.) helfen, frühkindliche Angsttraumen zu vermeiden.
Wir sind darauf spezialisiert. Fragen Sie uns!

Bei Kindern und Jugendlichen zwischen 3 und 18 bezahlt sogar die gesetzliche Krankenkasse ein
Grund-Vorsorge-Programm.
Das ist das Minimum an Kariesschutz, was Sie Ihrem Kind (und sich !?) zukommen lassen sollten. Selbstverständlich können Sie auch mehr tun.
Wir beraten Sie gerne.

Heutzutage ist Kariesverhütung zu 99% möglich!
Wäre das nicht schön, wenn Sie und Ihre Kinder sagen könnten:
Er hat gar nicht gebohrt!”

(Apropos “Bohren”: Beachten Sie bitte auch die Seite über schmerzfreies Bohren!)

Post to Twitter Twitter das

Thema: Süßigkeiten | Beitrag kommentieren

Probleme beim Putzen

Montag, 22. September 2008 | Autor: admin

Meistens lassen sich die kleinen Racker nicht so ohne weiteres im Mund “rummachen”.

Fangen Sie spielerisch an:
Kitzeln Sie mit der Bürste Bauch, Fußsohlen und Hände spielerisch, dann Lippen und Frontzähne.

Lassen Sie sich mehrere Wochen Zeit, bis Sie die Zähne richtig putzen.
Lassen Sie den/die Kleine auch selbst auf der Bürste kauen oder mit ihr spielen.
So ist dieses “Ding” bald kein Fremdkörper mehr.

Wichtig ist, dass das abendliche Zähnespiel zur Routine wird, d.h. keinen Abend ins Bett, bevor nicht die Bürste im Mund war.
Die tatsächliche Reinigung ist am Anfang weniger wichtig, als das Ritual und die Gewöhnung. Ideal ist, wenn Ihr 2jähriger sie abends ans Putzen erinnert.

Anfangs ist psychologisch nur das Anfreunden mit der Bürste wichtig.

Auf keinen Fall Zwang ausüben, das würde Ihr Kind unnötig negativ programmieren.
Loben Sie für jeden kleinen Erfolg. 3 Sekunden die Bürste im Mund zu halten ist schon eine Leistung.

Sobald Ihr Kind die Zahnpasta nicht mehr schluckt auf die für Erwachsene umsteigen.
Bitte putzen Sie jeden Abend selbst nach, mindestens bis zum 5.ten Lebensjahr, um eine gründliche Reinigung zu gewährleisten.

Schon von Geburt an sollten Mineralien gegen Karies gegeben werden (z.B. D-Fluoretten). Schon jetzt sollte sich der Winzling an die Praxis gewöhnen, damit er später einmal nicht soviel Angst vorm Zahnarzt hat. Unterstützend können Bach-Blüten sinnvoll sein.

Unsere jährlichen Zahnpartys sind, wie die Erfahrungen der letzten Jahre gezeigt haben, hervorragend dazu geeignet, den Kleinen die Angst zu nehmen und moderne Zahnpflege kindgerecht nahezu bringen. Bei Interesse melden Sie Ihr Kind bitte an der Rezeption an.

Post to Twitter Twitter das

Thema: Putzen | Beitrag kommentieren

Kariesschutz

Sonntag, 21. September 2008 | Autor: admin

Kariesschutz bei Kindern … bei Kindern fängt schon im Mutterleib an.

Von dem Zeitpunkt an, von dem Sie wissen, dass Sie schwanger sind, können Sie etwas für die
Zähne Ihres noch Ungeborenen tun.

Wichtig ist zu diesem Zeitpunkt Ihre (richtige) Ernährung – nicht nur für die Zähne – und die regelmäßige Zufuhr entsprechender Mineralien (Fluorid, Calcium, Magnesium, Zink u.a.).

Außerdem sollten Sie unbedingt auf Medikamente verzichten (v.a. Tetracycline, Aspirin, Valium, Codein u.a.). Fragen Sie uns im Zweifelsfall Ihren Arzt!

Auch die Zähne und das Zahnfleisch junger Mütter ist überdurchschnittlich gefährdet durch die hormonellen und ernährungsbedingten Umstellungen.
Nicht umsonst gibt es auf dem Land den Spruch “jed’s Kind kost’ n Zahn!”. Gemeint ist die Neigung zu Zahnfleischbluten (=Entzündung) und das damit verbundene Risiko des Zahnverlustes (=Parodontose).

Wir werden von jungen Müttern und Vätern oft gefragt, ab welchem Zeitpunkt ein neuer Erdenbürger zum Zahnarzt “gehen” soll?

Unsere Antwort lautet: “Sobald der erste Zahn im Mund ist!”, das ist so ungefähr der 7.te – 12.te Lebensmonat.

Denn schon jetzt besteht Kariesgefahr, zumal anfangs die Zahnpflege relativ schwierig ist. Schon jetzt heißt es, keine Ernährungsfehler zu machen.

Vom ersten Zahn an sollte Zahnpflege beginnen. Anfangs werden die Zähne abends mit Wattestäbchen oder einer Minibürste saubergewischt, dann, so etwa ab 18 Monaten mit der (elektrischen) Zahnbürste und wenig Kinderzahncreme geputzt.

Sie stecken Ihr Kind an?
Richtig ist und hat sich schon bei fast allen jungen Müttern herumgesprochen, dass der Karieskeim per Übertragung zum Kind kommt (z.B. abgelutschter Löffel oder Schnuller).

Wir halten diese Tatsache aber für völlig unerheblich für Ihr Verhalten Ihrem Kind gegenüber. Sollten Sie deshalb engen Kontakt mit Ihrem Kind vermeiden!? Wohl kaum. Dieser Infektionsweg lässt sich nicht vermeiden, und wenn der Kleine die Bakterien nicht von Ihnen erhält, dann vom Nachbarskind oder dem Geschwisterchen.
Also vergessen Sie irgendwelche Vorsichtsmaßnahmen in dieser Richtung.
Viel wichtiger ist die regelmäßige Zahnpflege und richtige Ernährung.

Post to Twitter Twitter das

Thema: Kariesschutz | Beitrag kommentieren

Zahnprothesen

Samstag, 20. September 2008 | Autor: admin

Beim Verlust zu vieler Zähne ist ein festsitzender Zahnersatz auf den verbleibenden Restzähnen nicht mehr möglich.
In diesem Fall ist ein herausnehmbarer Zahnersatz, der an den verbleibenden Zähnen verankert wird, erforderlich.

Die Verankerung kann entweder mit Teleskopkronen (Doppelkronen), mit Klammern oder in Form eines Geschiebes erfolgen.

teleskopprothese Teleskope (Doppelkronen)

Vorteile:

  • stabiler Sitz der Prothese
  • Ästhetik (keine Klammern sichtbar)
  • erweiterbar bei weiterem Zahnverlust

Nachteile:

  • höhere Kosten als bei Klammerprothese
  • Zähne müssen beschliffen werden



 

klammern Klammern

Vorteile:

  • Restzähne müssen nicht aufwändig beschliffen werden
  • kostengünstiger als Teleskop-Prothese
  • erweiterbar bei weiterem Zahnverlust

Nachteile:

  • Zunehmende Lockerung nach längerer Tragedauer
  • Ästhetik (evtl. Klammern im sichtbaren Bereich)
  • bei wenigen Restzähnen kein Halt möglich



 

Geschiebe Geschiebe

Vorteile:

  • Ästhetik

Nachteile:

  • Höhere Kosten
  • bei weiterem Zahnverlust häufig nicht erweiterbar



 

Die Alternative zum herausnehmbaren Zahnersatz stellt die Versorgung mit Implantaten
und darauf fest verankerten Krone oder Brücken dar.
Dies ist jedoch nur bei einem ausreichenden Knochenangebot möglich. Das muss im Einzelfall abgeklärt werden.
Bei sehr wenigen, bzw. keinen Restzähnen (z. B. zahnloser Unterkiefer) und schlechtem Halt der Prothese können Implantate auch als Stützpfeiler für Prothesen dienen.

Welcher Zahnersatz im Einzelfall empfehlenswert ist, hängt von vielen Faktoren ab und muss individuell unter Abwägung aller Möglichkeiten geplant und besprochen werden.

Post to Twitter Twitter das

Thema: Prothesen | Beitrag kommentieren

Brücken

Freitag, 19. September 2008 | Autor: admin

Zahnbrücke
Besteht eine Lücke im Gebiss, d.h. fehlen ein oder mehrer Zähne, kann diese Lücke durch
eine Brücke geschlossen werden.

Dazu beschleift der Zahnarzt unter örtlicher Betäubung die Nachbarzähne und reduziert diese ähnlich wie bei einer Krone rundherum
um ca. 1 mm.
Im Labor wird nun eine Brücke angefertigt, die die Nachbarzähne und den fehlenden Zahn enthält und die später in ihrem Mund fest einzementiert wird.

Die Kosten variieren je nach Material. Man kann die Brücke in Stahl, Gold oder Keramik (also zahnfarben) anfertigen lassen.

Eine Brücke ist ein bewährtes zahnärztliches Konzept um eine Lücke zu schließen.
Bei guter Pflege können Brücken über 20 Jahre halten. Voraussetzung dafür ist allerdings dass die Nachbarzähne stabil sind und nicht von Zahnbetterkrankungen (Parodontose) befallen sind.

Oft stellt sich die Frage, ob ein Implantat oder eine Brücke zum Ersatz fehlender Zähne die bessere Lösung ist.

Das lässt sich natürlich nicht allgemeingültig beantworten, jedes System hat Vor- und Nachteile (siehe auch „Implantate“). Entscheidungskriterien zwischen Brücke und Implantat sind der Zustand der Nachbarzähne und das Knochenangebot in der Lücke.

Vorteile

  • lange Haltbarkeit
  • je nach Material sehr gute Ästhetik
  • angenehmer Tragekomfort (wie eigener Zahn)

Nachteile

  • Nachbarzähne müssen beschliffen werden

Post to Twitter Twitter das

Thema: Brücken | Beitrag kommentieren

Kronen

Donnerstag, 18. September 2008 | Autor: admin

Wenn Ihre Zähne allzu große, alte Amalgamfüllungen haben, wurzelbehandelt oder stark zerstört sind, bleibt oft als einzige Möglichkeit die Überkronung dieser „armen Kameraden“.
Andernfalls besteht höchste Bruch- oder Kariesgefahr, v.a. auch bei wurzeltoten Zähnen, die schnell spröde werden, da sie von innen her nicht mehr durchblutet und ernährt werden.


Für verloren gegangene Zähne bieten sich Implantate (= künstliche Zahnwurzeln) oder Brücken an.

Keine Angst!
In fast jedem Fall lässt sich ein strahlendes Hollywood-Lächeln erzielen – dank modernster Keramik-Techniken!

Überkronung bedeutet, dass vom vorbereiteten Zahn ca. 1-1,5 mm in Höhe und Umfang reduziert (beschliffen) wird – nicht mehr! – und der Zahn dann teilweise oder vollständig wie ein wertvoller Diamant gefasst wird. Danach ist Ihr leidender Zahn von einer Gold- oder Keramikhülle ummantelt, sodass er vor Karies und Bruch geschützt ist.

Vollkrone
Dies ist häufig die letzte Möglichkeit, Ihren stark in Mitleidenschaft gezogenen Zahn zu retten.
Nur ca. 1-1,5 mm Substanz ringsum wird reduziert und der Zahn, ähnlich einem Fingerhut, mit einer Goldhülse ummantelt.
Danach kann der Zahn, wenn die Wurzel keine Probleme macht, oft noch 10 oder mehr Jahre funktionstüchtig in Ihrem Mund „arbeiten“.

Teilkrone
Wenn noch genügend gesunde Zahnsubstanz übrig ist, wird nur ein Teil des Zahnes gefasst, sodass im sichtbaren Bereich meist noch einiges an eigenem Zahnschmelz stehen bleiben kann.

Keramik-Verblendkrone
Der Zahn wird hierbei ähnlich wie bei der Vollkrone, vollständig präpariert und mit einer Keramik beschich­teten Goldkrone versorgt. Die Goldschicht, für deren Herstellung es verschiedene Techniken gibt, ist hauch­dünn und nicht zu sehen (erst nach Jahren ein wenig), da komplett von Porzellan umgeben und dient nur der zusätzlichen Stabilität.
Natürlich ist diese Kronenart deut­lich kosteninstensiver als eine einfache Goldkrone und wird von den gesetzlichen Kassen nur im vorderen Zahnbereich bezuschusst.

Eine teurere Sonderform dieser Gold-Keramik-Krone (Galvanokrone) wird teils elektrochemisch ohne sicht­baren Goldrand gefertigt – besonders empfehlenswert!!

Vollkeramikkrone (Zirkon)
Diese ganz aus Porzellan bestehende Krone hat keinen Goldunterbau.
Sie wird entweder im Labor aus Glaske­ramik gegossen oder nach Videoabtastung in Ihrem Mund mit einem Computer-CAD/CAM-System aus ei­nem Keramikblock herausgefräst.
Vorteil ist das licht­echte, blendend-schöne Aussehen (hollywoodlike!).
Diese Kronenart ist den bisherigen deutlich überlegen (Härte, Ästhetik) und durch neue Fertigungstechniken nicht teurer als herkömmliche Verblendkronen!!
Für ästhetisch Anspruchs­volle ein Muss!

Post to Twitter Twitter das

Thema: Kronen | Beitrag kommentieren

Migräne und Kopfschmerz

Montag, 15. September 2008 | Autor: admin

Migräne und Kopfschmerz Spannungskopfschmerz, Migräne, Tinnitus
(Ohrgeräusche) und Gesichtschmerzen sind weit verbreitete Symptome unserer Leistungsgesellschaft.

Oft werden die Patienten von Facharzt zu Facharzt, von Röntgenröhre zu Ultraschalldiagnostik weitergereicht.
Am Ende steht oft die Ratlosigkeit der Ärzte – „wir können nichts finden, hier haben Sie ein Rezept über Schmerztabletten, sie können heimgehen“ – und die Verzweiflung der Patienten.

Der leidende Patient fühlt sich – zu Recht – mit seinem Schmerz allein gelassen, ja oft nicht ernst genommen oder gar belächelt von der Schulmedizin. Gerade Migräne wird von Nichtbetroffenen – auch Ärzten – meist unterschätzt und mit normalem Kopfschmerz gleichgesetzt, den „ja jeder mal hat“!

Da es gegen Migräne bis heute kein Allheilmittel gibt, lässt sich das Problem nur mit Zeit und Geduld angehen.

Dr. Weh ist selbst, wie auch viele in seiner Familie, von Migräne betroffen und insofern natürlich immer auf dem neusten Stand der Forschung informiert und auch mit Herz und Seele dabei, wenn es darum geht Ihnen bei der Migräne zu helfen.

Nur in einem ausführlichen Gespräch, wo der Arzt aufmerksam zuhört, lässt sich IHRE persönliche Migräne erfassen.

Oft sind es einfache Verhaltensregeln, die zu beachten sind und drastische Erfolge bringen können. Oft kann mit natürlichen Methoden Linderung erzielt werden.

Meistens jedoch wird der Patient nicht um richtige Medikamente herum kommen. Aber gerade da werden von den allzu duldsamen Migränikern oft große Fehler gemacht.

So wissen viele z. B. nicht, dass die möglichst frühzeitige Einnahme spezieller Medikamente (Triptane) hier meistens mehr hilft, als normale Schmerzmittel.

Gerne beraten wir Sie bei Ihren Problemen, vermitteln Ihnen kompetente Fachärzte bei Bedarf oder empfehlen Ihnen bewährte Naturheilverfahren wie z.B.

  • Sauerstofftheraphie nach ARDENNE
  • Hypnose
  • Akupunktur
  • ect.

Nehmen Sie dieses Angebot an, meistens können wir helfen. Für Sie fallen nur die
normalen ärztlichen Behandlungskosten an.

Mit herzlichem Gruß, mit freiem Kopf, Ihr

Dr. med. dent. Michael Weh

Post to Twitter Twitter das

Thema: Migräne - Kopfschmerz | Ein Kommentar

Implantate

Sonntag, 14. September 2008 | Autor: admin

Implantate – künstliche Zahnwurzeln aus Titan – können heute fehlende Zähne ersetzen und Kronen oder Brücken verankern oder schlecht sitzenden Prothesen zu neuem Halt verhelfen.

Implantate Dabei wird nach örtlicher Betäubung vorsichtig ein kleines Loch in den Knochen gebohrt (1), die Implantat-Schraube verankert (2) und das Zahnfleisch darüber zugenäht.
Nach einer gewissen Einheilungsdauer (2-6 Mon.)
wird ein wenig Gewebe über der Schraube (3) schmerzfrei entfernt und eine Krone o.ä. darauf verankert (4):
 
Implantate
Hiermit lässt sich gerade auch im ästhetisch anspruchsvollen Schneidezahnbereich ein kosmetisch hervorragendes Ergebnis erzielen, wie ein Fallbeispiel aus unserer Praxis deutlich zeigt:
 

Implantate können in fast allen Fällen angewendet werden, in denen zum Beispiel für den Ersatz eines oder mehrerer fehlender Zähne gesunde Nachbarzähne zur Anfertigung einer Brücke oder eines anderen Zahnersatzes beschliffen werden müssten.
Die Einheilung der Implantatschrauben geschieht heute in über 90 % der Fälle komplikationslos, weshalb man diese moderne und anspruchsvolle Form des Zahnersatzes in vielen Fällen empfehlen kann.

Nur ca. 2 % aller deutschen Zahnärzte implantieren überhaupt, woran Sie den enormen fachlichen Anspruch dieser Versorgungsform erahnen können.

Von der Kostenseite gesehen ist das Implantat etwas teurer als eine Brücke, was jedoch von den Vorteilen aufgewogen wird. Gerne unterbreiten wir Ihnen ein detailliertes Angebot.

Für ästhetisch anspruchsvolle Patienten, bei Einzelzahnlücken oder zur Vermeidung von herausnehmbaren Prothesen sind Implantate ein unersetzlicher Fortschritt.

Post to Twitter Twitter das

Thema: Implantate | Beitrag kommentieren

Zahnfüllungen

Freitag, 12. September 2008 | Autor: admin

Die Frage, welches die beste Füllung ist, lässt sich nicht allgemeingültig beantworten.

Das hängt ganz von Ihren Vorstellungen ab:

  • Wenn Sie in erster Linie Wert auf strahlend schöne Zähne legen, müssen Sie Keramik wählen.
  • Wenn es billig sein soll, ist die einfache Kunststoff-Plombe Ihr Material.
  • Wenn Ihnen Haltbarkeit und Bioverträglichkeit über alles geht, bleibt Ihnen nur Gold.

Den besten Kompromiss bietet v.a. die direkte Keramikfüllung oder die neue Zahnschmelzfüllung (Apatit-Füllung) da sie natürlich, sehr ästhetisch, langlebig und relativ kostengünstig sind.

Leider bezahlen die Krankenkassen nach mehreren Gesundheitsreformen nur noch die einfachste Füllungsart, eine plastische Füllung aus Kunststoff oder Zement, deren Haltbarkeit meist auf 2 bis 5 Jahre begrenzt ist (weich, daher hoher Abrieb).

Wenn Sie bessere Materialien wählen, wie z.B. Gold oder Keramik, erhalten Sie lediglich einen Zuschuss in Höhe von ca. 25,- €.

Die „Plombe“ oder welche Zahnfüllung ist die Beste?!

Nachdem Amalgam in aller Munde ist, aber seit Jahren aus gesundheitlichen Gründen (Migräne, Nierenschäden, chron. Vergiftung etc.) nicht mehr verwendet wird, stellt sich für jeden Patienten mit alten Füllungen (Amalgam altert und „rostet“) oder Neukaries irgendwann die Frage, welches Material und welche Technik für ihn am besten geeignet ist.

Zahnfüllungen Keramik, Kunststoff oder Apatit
sind sehr ästhetische Materialien.

Zähne, die mit diesen gefüllt sind, sehen aus, als hätten sie nie Bekanntschaft mit Karies gemacht – strahlend schön!

Zahnfüllungen
Die Haltbarkeit ist allerdings nicht so gut als bei Gold, das praktisch unbegrenzt lange halten kann,
aber nicht jedem gefällt und natürlich, wie auch
Keramik, nicht billig ist.
    

Zahnfüllungen
Porzellan…endlich zum erschwinglichen Preis!!!

Seit kurzem gibt es nun Keramikfüllungen (=Porzellan)
    
    
    

Ein Keramik-Inlay benötigt großen Aufwand im Labor

Keramikblock
Viele Schritte vom Keramikblock bis zur individuellen Farbgestaltung.

Material: vorgefertigt Keramik-Rohlinge für das Labor zahnschmelzartiges Material natürliches Abriebverfahren unter großer Hitze verformbar.
    
Zahnerhaltung
Labortechnik:
Das in Wachs modellierte Inlay bestimmt die Form bei ca. 1.100 Grad wird der Keramik-Rohling
plastisch = verformbar mit 5 bar Druck wird die Masse
in den Hohlraum gepresst.
    
    
    

Naturechte Farben: durch “Maltechnik” individuelle Farbanpassung zu Nachbarzähnen Farben werden eingebrannt Glasurbrand glättet Oberflächen.
    
    
Das Kunststoff-Inlay eine Kombination aus Handarbeit und Technik

Druck und Hitze geben dem Werkstoff Härte und Qualität

Zahnerhaltung
    

  • Inlay-Gestaltung: Gipsmodell-Kavität wird mit plastischen (weichem) Kunststoff gefüllt.
  • Oberfläche und Fissuren werden modelliert

    
    
    
Zahnerhaltung
    

  • Materialmischung
    (die Kunststoffpaste erhält bei der
    Anmischung die Zahnfarbe).

    
    
    
Zahnerhaltung
    

  • Inlay-Fertigstellung (bei 120 Grad und 6 bar Druck härtet das Inlay in der Gipsform
  • im Labor wird das Inlay ausgearbeitet und poliert

    
    

Post to Twitter Twitter das

Thema: Füllungen | Beitrag kommentieren