Zahnparty 2004
Dienstag, 28. Oktober 2008 | Autor: admin
Thema: 2004 | 2 Kommentare
Dienstag, 23. September 2008 | Autor: admin
Heutzutage ist Kariesverhütung zu 99% möglich!!!
Wäre das nicht schön, wenn Sie und Ihre Kinder sagen könnten:
„Er hat gar nicht gebohrt!“
Bei Kindern und Jugendlichen zwischen 3 und 18 bezahlt sogar die gesetzliche Krankenkasse ein Grund-Vorsorge-Programm.
Das ist das Minimum an Kariesschutz, was Sie Ihrem Kind (und sich !?) zukommen lassen sollten. Selbstverständlich können Sie auch mehr tun. Wir beraten Sie gerne.
Apropos „Bohren“
Beachten Sie bitte den Link Sanfte Methoden
Sehr geehrte Mutter, sehr geehrte Kollegin, sehr geehrter Kollege,
leider höre ich von Müttern in letzter Zeit in der Sprechstunde immer wieder die – aus meiner Sicht bedenkliche – Empfehlung Ihres Kinderarztes schon frühzeitig – meist ab dem 2.ten Lebensfrühjahr – auf Fluoridtabletten gänzlich zu verzichten.
Begründet wird dies damit, dass die Kinder über fluoridhaltige Zahncremes genügend Fluorid erhalten würden.
Diesen Empfehlungstrend vieler Kinderärzte halte ich für zumindest teilweise falsch!
Kinder bis zum 4.ten Lebensjahr verwenden empfehlungsgemäß fluoridverminderte(!!!) Kinderzahncremes wie z.B. Kinderelmex.
Diese enthält nur ein Zehntel der Konzentration einer Erwachsenenzahncreme. Das Argument also, durch Verschlucken sei die Fluoridaufnahme ausreichend, kann hier nur bedingt gelten. Zudem ist diese „Verschluckaufnahme“ unregelmäßig und unzuverlässig. Für einen effektiven Kariesschutz ist jedoch eine tägliche, ausreichende Fluoridaufnahme wesentlich.
Ab dem 4.ten Lebensjahr bzw. sobald das Kind gut ausspülen kann und kaum noch Zahncreme verschluckt, wird von Zahnärzten der Wechsel zur Erwachsenenzahncreme empfohlen. Nun spätestens kann das Argument des Fluoridschluckens nicht mehr gelten!
Warum in diesem Alter auf eine Fluoridgabe verzichten?!
Das Argument, „die Zähne“ würden durch den Zahncremekontakt genügend Fluorid erhalten, kann ja nur für die in der Mundhöhle sichtbaren Zähne gelten.
Bis zum 12.ten Lebensjahr sind aber viele bleibenden Zähne unter Zahnfleisch und Knochen verborgen! Diese sind dann unterversorgt!
Wir haben nur einmal im Leben eines Kindes die Chance, dessen bleibende Zähne nachhaltig schon während des Wachstums besser zu mineralisieren und so lebenslang vor Karies zu schützen, nämlich vor dem ca. 12.ten Lebensjahr!
Danach ist das Wachstum nicht mehr zu beeinflussen, nur noch eine Oberflächenhärtung durch Zahncreme und Versiegelung nachträglich zu erreichen.
Selbstverständlich muss die Gesamt-Fluorid-Aufnahme des Kindes berücksichtigt werden, die stattfinden kann durch Mineralwässer, fluoridiertes Speisesalz (unsicher!), Nahrung und Lebensraum.
Selten wird man hierbei aber guten Gewissens auf eine ausreichende und sichere Zufuhr kommen.
Über 2000 Studien haben gezeigt, dass Kinder, die auf natürliche Weise mehr Fluorid aufnehmen, durch einen erhöhten Fluoridgehalt im Grundwasser, Salzen…, halb soviel Karies haben!
Durch die zusätzliche Gabe von Fluorid – angehoben auf ein ähnliches Niveau wie es z.B. in der Schweiz und vielen anderen Regionen der Welt – kann Karies also effektiv vermindert werden.
Die so oft beschworenen Gefahren des Fluorid beziehen sich darauf, dass ab 7-facher Überdosierung(!) Flecken auf den Zähnen entstehen können – nicht mehr und nicht weniger! Aber wer gibt seinem Kind schon 7 Fluoridtabletten täglich, und das über Jahre !??
Also bitte ich Sie im Sinne und in Verantwortlichkeit für unsere Kinder: Überdenken Sie Ihre Einstellung und entscheiden Sie sich für eine vorsichtig dosierte, aber tägliche Fluoridtabletten-Substitution, üblicherweise 0,25 – 0,5 mg pro Tag, nicht wie früher 1 mg (ab 4)!
Herzlichen Dank für Ihre Geduld und Ihr Gehör.
Dr. M. Weh, Zahnarzt – in Zusammenarbeit mit Dr. K.-H. Fiedler, Kinderarzt
Meine Empfehlung ist nicht von der Pharmaindustrie gesponsort, ich erhalte keine Provisionen! Ich spreche als Vater und Zahnarzt, der keine Lust hat, unnötig Karies bei Kindern und Jugendlichen zu therapieren.
Thema: Fluoridtabletten | Beitrag kommentieren
Montag, 22. September 2008 | Autor: admin
Ja oder Nein!? – Die Antwort heißt: JAIN!
Keinesfalls sollten die Kleinen täglich mehrmals Zuckerhaltiges zu sich nehmen (dazu gehören auch Säfte etc. !).
Wir schlagen vor Süßes als Ausnahme und Belohnung einzusetzen, z.B. nur einmal am Tag oder einen Süß-Tag pro Woche. Dann freuen sich die Kinder viel mehr darauf und die Zähne sind nicht ständig dem schädlichen Zucker ausgesetzt.
Tückisch sind v.a. die sog. versteckten Zucker (Ketchup, Senf, Würstchen, Säfte, Limo, etc.) (siehe auch unser Ernährungsinfo).
Bei besonders kariesgefährdeten Kindern können wir mit speziellen Speichel- und Bakterientests in Verbindung mit hochwirksamen Versiegelungen des Zahnschmelzes helfen.
Schonende Behandlungsweisen (hypnotische Techniken, Beruhigung, Angstvermeidung, Laser etc.) helfen, frühkindliche Angsttraumen zu vermeiden.
Wir sind darauf spezialisiert. Fragen Sie uns!
Bei Kindern und Jugendlichen zwischen 3 und 18 bezahlt sogar die gesetzliche Krankenkasse ein
Grund-Vorsorge-Programm.
Das ist das Minimum an Kariesschutz, was Sie Ihrem Kind (und sich !?) zukommen lassen sollten. Selbstverständlich können Sie auch mehr tun.
Wir beraten Sie gerne.
Heutzutage ist Kariesverhütung zu 99% möglich!
Wäre das nicht schön, wenn Sie und Ihre Kinder sagen könnten:
“Er hat gar nicht gebohrt!”
(Apropos “Bohren”: Beachten Sie bitte auch die Seite über schmerzfreies Bohren!)
Thema: Süßigkeiten | Beitrag kommentieren
Montag, 22. September 2008 | Autor: admin
Meistens lassen sich die kleinen Racker nicht so ohne weiteres im Mund “rummachen”.
Fangen Sie spielerisch an:
Kitzeln Sie mit der Bürste Bauch, Fußsohlen und Hände spielerisch, dann Lippen und Frontzähne.
Lassen Sie sich mehrere Wochen Zeit, bis Sie die Zähne richtig putzen.
Lassen Sie den/die Kleine auch selbst auf der Bürste kauen oder mit ihr spielen.
So ist dieses “Ding” bald kein Fremdkörper mehr.
Wichtig ist, dass das abendliche Zähnespiel zur Routine wird, d.h. keinen Abend ins Bett, bevor nicht die Bürste im Mund war.
Die tatsächliche Reinigung ist am Anfang weniger wichtig, als das Ritual und die Gewöhnung. Ideal ist, wenn Ihr 2jähriger sie abends ans Putzen erinnert.
Anfangs ist psychologisch nur das Anfreunden mit der Bürste wichtig.
Auf keinen Fall Zwang ausüben, das würde Ihr Kind unnötig negativ programmieren.
Loben Sie für jeden kleinen Erfolg. 3 Sekunden die Bürste im Mund zu halten ist schon eine Leistung.
Sobald Ihr Kind die Zahnpasta nicht mehr schluckt auf die für Erwachsene umsteigen.
Bitte putzen Sie jeden Abend selbst nach, mindestens bis zum 5.ten Lebensjahr, um eine gründliche Reinigung zu gewährleisten.
Schon von Geburt an sollten Mineralien gegen Karies gegeben werden (z.B. D-Fluoretten). Schon jetzt sollte sich der Winzling an die Praxis gewöhnen, damit er später einmal nicht soviel Angst vorm Zahnarzt hat. Unterstützend können Bach-Blüten sinnvoll sein.
Unsere jährlichen Zahnpartys sind, wie die Erfahrungen der letzten Jahre gezeigt haben, hervorragend dazu geeignet, den Kleinen die Angst zu nehmen und moderne Zahnpflege kindgerecht nahezu bringen. Bei Interesse melden Sie Ihr Kind bitte an der Rezeption an.
Thema: Putzen | Beitrag kommentieren
Sonntag, 21. September 2008 | Autor: admin
… bei Kindern fängt schon im Mutterleib an.
Von dem Zeitpunkt an, von dem Sie wissen, dass Sie schwanger sind, können Sie etwas für die
Zähne Ihres noch Ungeborenen tun.
Wichtig ist zu diesem Zeitpunkt Ihre (richtige) Ernährung – nicht nur für die Zähne – und die regelmäßige Zufuhr entsprechender Mineralien (Fluorid, Calcium, Magnesium, Zink u.a.).
Außerdem sollten Sie unbedingt auf Medikamente verzichten (v.a. Tetracycline, Aspirin, Valium, Codein u.a.). Fragen Sie uns im Zweifelsfall Ihren Arzt!
Auch die Zähne und das Zahnfleisch junger Mütter ist überdurchschnittlich gefährdet durch die hormonellen und ernährungsbedingten Umstellungen.
Nicht umsonst gibt es auf dem Land den Spruch “jed’s Kind kost’ n Zahn!”. Gemeint ist die Neigung zu Zahnfleischbluten (=Entzündung) und das damit verbundene Risiko des Zahnverlustes (=Parodontose).
Wir werden von jungen Müttern und Vätern oft gefragt, ab welchem Zeitpunkt ein neuer Erdenbürger zum Zahnarzt “gehen” soll?
Unsere Antwort lautet: “Sobald der erste Zahn im Mund ist!”, das ist so ungefähr der 7.te – 12.te Lebensmonat.
Denn schon jetzt besteht Kariesgefahr, zumal anfangs die Zahnpflege relativ schwierig ist. Schon jetzt heißt es, keine Ernährungsfehler zu machen.
Vom ersten Zahn an sollte Zahnpflege beginnen. Anfangs werden die Zähne abends mit Wattestäbchen oder einer Minibürste saubergewischt, dann, so etwa ab 18 Monaten mit der (elektrischen) Zahnbürste und wenig Kinderzahncreme geputzt.
Sie stecken Ihr Kind an?
Richtig ist und hat sich schon bei fast allen jungen Müttern herumgesprochen, dass der Karieskeim per Übertragung zum Kind kommt (z.B. abgelutschter Löffel oder Schnuller).
Wir halten diese Tatsache aber für völlig unerheblich für Ihr Verhalten Ihrem Kind gegenüber. Sollten Sie deshalb engen Kontakt mit Ihrem Kind vermeiden!? Wohl kaum. Dieser Infektionsweg lässt sich nicht vermeiden, und wenn der Kleine die Bakterien nicht von Ihnen erhält, dann vom Nachbarskind oder dem Geschwisterchen.
Also vergessen Sie irgendwelche Vorsichtsmaßnahmen in dieser Richtung.
Viel wichtiger ist die regelmäßige Zahnpflege und richtige Ernährung.
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