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Brücken

Donnerstag, 21. Oktober 2010 | Autor:

Zahnbrücke
Besteht eine Lücke im Gebiss, d.h. fehlen ein oder mehrer Zähne, kann diese Lücke durch
eine Brücke geschlossen werden.

Dazu beschleift der Zahnarzt unter örtlicher Betäubung die Nachbarzähne und reduziert diese ähnlich wie bei einer Krone rundherum
um ca. 1 mm.
Im Labor wird nun eine Brücke angefertigt, die die Nachbarzähne und den fehlenden Zahn enthält und die später in ihrem Mund fest einzementiert wird.

Die Kosten variieren je nach Material. Man kann die Brücke in Stahl, Gold oder Keramik (also zahnfarben) anfertigen lassen.

Eine Brücke ist ein bewährtes zahnärztliches Konzept um eine Lücke zu schließen.
Bei guter Pflege können Brücken über 20 Jahre halten. Voraussetzung dafür ist allerdings dass die Nachbarzähne stabil sind und nicht von Zahnbetterkrankungen (Parodontose) befallen sind.

Oft stellt sich die Frage, ob ein Implantat oder eine Brücke zum Ersatz fehlender Zähne die bessere Lösung ist.

Das lässt sich natürlich nicht allgemeingültig beantworten, jedes System hat Vor- und Nachteile (siehe auch „Implantate“). Entscheidungskriterien zwischen Brücke und Implantat sind der Zustand der Nachbarzähne und das Knochenangebot in der Lücke.

Vorteile

  • lange Haltbarkeit
  • je nach Material sehr gute Ästhetik
  • angenehmer Tragekomfort (wie eigener Zahn)

Nachteile

  • Nachbarzähne müssen beschliffen werden

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