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Amalgam

Sonntag, 28. November 2010 | Autor:

Die Verantwortung unseren Kindern, uns selbst, ja der ganzen Erde gegenüber verbietet es, gedankenlos mit unserer Gesundheit und unserer Umwelt umzugehen.

Fakten

  • In Zahnarztpraxen müssen seit vielen Jahren sündhaft teure Amalgamabschneider betrieben werden, die verhindern, dass quecksilberhaltiges Amalgam, das aus Ihrem Mund entfernt wird, ins Abwasser (!) gelangt. Amalgam darf weiterhin in Ihrem Mund als Füllung eingebracht werden.
  • Das Bundesgesundheitsamt verbietet u.a. die Anwendung von Amalgam bei Kindern und Frauen im gebärfähigen Alter. Zeugungsfähige Männer und alte Menschen dürfen weiterhin mit Amalgam versorgt werden.
  • Es gibt hunderte von seriösen , wissenschaftlichen Nachweisen, dass Quecksilber – und Amalgam besteht zu 50% aus diesem ! – eindeutig schon in geringen Mengen für den menschlichen Organismus toxisch (=giftig) ist, v.a. für Immunsystem, Nervensystem und Nieren. Damit ist auch bei schleichend-langsamer (chronischer) Belastung des Körpers die Wahrscheinlichkeit für andere Krankheiten eindeutig erhöht.

Weltweit sind jedoch weniger als 200 auf Quecksilber allergische Patienten bekannt! (Anm.: “Allergie” ist nicht zu verwechseln mit “Vergiftung” oder “Belastung”.) Die Krankenkassen bezuschussen Amalgamentfernung nur bei nachgewiesener Allergie (!).

  • Der größte Amalgamhersteller Deutschlands, die Degussa AG, hat sich aus dem Amalgamgeschäft zurückgezogen. Wir wissen nicht, ob er das aus Angst vor einer eventuellen Flut von Schadenersatz-Prozessen getan hat.
  • Wir verwenden unserer ärztlichen Verantwortung entsprechend schon seit vielen Jahren kein Amalgam mehr in unserer Praxis.

Amalgam – Entfernung und Entgiftung

Wenn Sie Amalgamfüllungen im Mund haben, bedeutet das für Sie eine ständige chronische Belastung mit Quecksilber durch Kauabrieb und Quecksilberdampfe.
Sie nehmen dadurch zwar nur sehr geringe Mengen auf, aber aus ca. einem hunderttausendstel Gramm täglich werden nach mehreren 365 Tagen schnell ein hunderstel und nach 30 Jahren leicht 0,1 Gramm (!).
Ihr Körper kann Quecksilber ohne Hilfe kaum selbst ausscheiden.
Quecksilber bindet sich schnell und dauerhaft in verschiedene Körpereiweiße (v.a. an lebenswichtige Enzyme) und inaktiviert deren Funktion für Ihren Organismus.

Moderne Amalgamsanierung bedeutet:

  1. Professionelle Entfernung unter Beachtung aller möglichen Sicherheitsvorkehrungen (beim “Ausbohren” entstehen große Mengen an Quecksilberdämpfen).
  2. Versorgung mit biokompatiblen und langlebigen Materialien und
  3. schnelle und schonende Ausleitung und Entgiftung, eventuelle unter internistischer Kontrolle

Entfernung Ihrer Amalgamfüllungen

Wir ziehen alle technisch sinnvollen und möglichen Register, um die Quecksilberbelastung hierbei für Sie und uns zu minimieren:

  1. Absaugung der kontaminierten Luft aus dem Behandlungsraum
  2. Hochleistungsabsaugung des Amalgams aus Ihrem Mund
  3. Schnellste Entfernung mit Spezialturbinen (5-30 sec. pro Füllung!)
  4. Vorrichtungen, die ein Verschlucken von Amalgamresten verhindern
  5. Sofortige Bindung von Quecksilberspuren an der Mundschleimhaut

Entgiftung Ihres Körpers nach Amalgamentfernung

Leider herrscht viel Verunsicherung zu diesem Thema in der Bevölkerung, nicht zuletzt durch selbsternannte “Spezialisten”, die dies ausnutzen und oft wenig nachvollziehbare “Therapien” anbieten.

Wir beschränken uns auf wissenschaftlich fundierte Tatsachen. Somit gibt es momentan v.a.
zwei uns sinnvoll erscheinende Methoden der Quecksilber-Reduzierung (eine vollständige Entfernung ist nicht möglich!!!) in Ihrem Organismus. Voraussetzung einer Entgiftung ist selbstverständlich eine vorangegangene, vollständige Entfernung allen Amalgams aus Ihren Zähnen.

  • SELEN und bestimmte Vitamine werden über einen längeren Zeitraum eingenommen und reduzieren so die Quecksilbermenge im Körper. Diese sanfte Entgiftung dauert relativ lange und hat praktisch keine Nebenwirkungen.
  • DMPS, ein starkes Medikament, das auch bei schwersten Vergiftungen eingesetzt wird, kann intravenös oder in Kapselform mehrere Tage lang verabreicht werden. Hierbei wird ständig die Quecksilberausscheidung im Urin kontrolliert, damit die notwendige DMPS-Menge exakt gesteuert werden kann. Diese rapide Entgiftung fuhren wir in Zusammenarbeit mit einem Internisten durch.

Selbstverständlich steht es Ihnen frei darauf zu verzichten oder in Eigenregie andere Methoden anzuwenden.

Vorbeugung geht vor Behandlung.

“Da wir Vorbeugung bei uns GROSS schreiben, haben wir für alle von uns empfohlenen Produkte Beispiele zum anschauen und anfassen vorrätig!”

Thema: Amalgam | Ein Kommentar

Zahnfüllungen

Freitag, 12. September 2008 | Autor:

Die Frage, welches die beste Füllung ist, lässt sich nicht allgemeingültig beantworten.

Das hängt ganz von Ihren Vorstellungen ab:

  • Wenn Sie in erster Linie Wert auf strahlend schöne Zähne legen, müssen Sie Keramik wählen.
  • Wenn es billig sein soll, ist die einfache Kunststoff-Plombe Ihr Material.
  • Wenn Ihnen Haltbarkeit und Bioverträglichkeit über alles geht, bleibt Ihnen nur Gold.

Den besten Kompromiss bietet v.a. die direkte Keramikfüllung oder die neue Zahnschmelzfüllung (Apatit-Füllung) da sie natürlich, sehr ästhetisch, langlebig und relativ kostengünstig sind.

Leider bezahlen die Krankenkassen nach mehreren Gesundheitsreformen nur noch die einfachste Füllungsart, eine plastische Füllung aus Kunststoff oder Zement, deren Haltbarkeit meist auf 2 bis 5 Jahre begrenzt ist (weich, daher hoher Abrieb).

Wenn Sie bessere Materialien wählen, wie z.B. Gold oder Keramik, erhalten Sie lediglich einen Zuschuss in Höhe von ca. 25,- €.

Die „Plombe“ oder welche Zahnfüllung ist die Beste?!

Nachdem Amalgam in aller Munde ist, aber seit Jahren aus gesundheitlichen Gründen (Migräne, Nierenschäden, chron. Vergiftung etc.) nicht mehr verwendet wird, stellt sich für jeden Patienten mit alten Füllungen (Amalgam altert und „rostet“) oder Neukaries irgendwann die Frage, welches Material und welche Technik für ihn am besten geeignet ist.

Zahnfüllungen Keramik, Kunststoff oder Apatit
sind sehr ästhetische Materialien.

Zähne, die mit diesen gefüllt sind, sehen aus, als hätten sie nie Bekanntschaft mit Karies gemacht – strahlend schön!

Zahnfüllungen
Die Haltbarkeit ist allerdings nicht so gut als bei Gold, das praktisch unbegrenzt lange halten kann,
aber nicht jedem gefällt und natürlich, wie auch
Keramik, nicht billig ist.
    

Zahnfüllungen
Porzellan…endlich zum erschwinglichen Preis!!!

Seit kurzem gibt es nun Keramikfüllungen (=Porzellan)
    
    
    

Ein Keramik-Inlay benötigt großen Aufwand im Labor

Keramikblock
Viele Schritte vom Keramikblock bis zur individuellen Farbgestaltung.

Material: vorgefertigt Keramik-Rohlinge für das Labor zahnschmelzartiges Material natürliches Abriebverfahren unter großer Hitze verformbar.
    
Zahnerhaltung
Labortechnik:
Das in Wachs modellierte Inlay bestimmt die Form bei ca. 1.100 Grad wird der Keramik-Rohling
plastisch = verformbar mit 5 bar Druck wird die Masse
in den Hohlraum gepresst.
    
    
    

Naturechte Farben: durch “Maltechnik” individuelle Farbanpassung zu Nachbarzähnen Farben werden eingebrannt Glasurbrand glättet Oberflächen.
    
    
Das Kunststoff-Inlay eine Kombination aus Handarbeit und Technik

Druck und Hitze geben dem Werkstoff Härte und Qualität

Zahnerhaltung
    

  • Inlay-Gestaltung: Gipsmodell-Kavität wird mit plastischen (weichem) Kunststoff gefüllt.
  • Oberfläche und Fissuren werden modelliert

    
    
    
Zahnerhaltung
    

  • Materialmischung
    (die Kunststoffpaste erhält bei der
    Anmischung die Zahnfarbe).

    
    
    
Zahnerhaltung
    

  • Inlay-Fertigstellung (bei 120 Grad und 6 bar Druck härtet das Inlay in der Gipsform
  • im Labor wird das Inlay ausgearbeitet und poliert

    
    

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