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Zahnfüllungen

Freitag, 12. September 2008 | Autor: admin

Die Frage, welches die beste Füllung ist, lässt sich nicht allgemeingültig beantworten.

Das hängt ganz von Ihren Vorstellungen ab:

  • Wenn Sie in erster Linie Wert auf strahlend schöne Zähne legen, müssen Sie Keramik wählen.
  • Wenn es billig sein soll, ist die einfache Kunststoff-Plombe Ihr Material.
  • Wenn Ihnen Haltbarkeit und Bioverträglichkeit über alles geht, bleibt Ihnen nur Gold.

Den besten Kompromiss bietet v.a. die direkte Keramikfüllung oder die neue Zahnschmelzfüllung (Apatit-Füllung) da sie natürlich, sehr ästhetisch, langlebig und relativ kostengünstig sind.

Leider bezahlen die Krankenkassen nach mehreren Gesundheitsreformen nur noch die einfachste Füllungsart, eine plastische Füllung aus Kunststoff oder Zement, deren Haltbarkeit meist auf 2 bis 5 Jahre begrenzt ist (weich, daher hoher Abrieb).

Wenn Sie bessere Materialien wählen, wie z.B. Gold oder Keramik, erhalten Sie lediglich einen Zuschuss in Höhe von ca. 25,- €.

Die „Plombe“ oder welche Zahnfüllung ist die Beste?!

Nachdem Amalgam in aller Munde ist, aber seit Jahren aus gesundheitlichen Gründen (Migräne, Nierenschäden, chron. Vergiftung etc.) nicht mehr verwendet wird, stellt sich für jeden Patienten mit alten Füllungen (Amalgam altert und „rostet“) oder Neukaries irgendwann die Frage, welches Material und welche Technik für ihn am besten geeignet ist.

Zahnfüllungen Keramik, Kunststoff oder Apatit
sind sehr ästhetische Materialien.

Zähne, die mit diesen gefüllt sind, sehen aus, als hätten sie nie Bekanntschaft mit Karies gemacht – strahlend schön!

Zahnfüllungen
Die Haltbarkeit ist allerdings nicht so gut als bei Gold, das praktisch unbegrenzt lange halten kann,
aber nicht jedem gefällt und natürlich, wie auch
Keramik, nicht billig ist.
    

Zahnfüllungen
Porzellan…endlich zum erschwinglichen Preis!!!

Seit kurzem gibt es nun Keramikfüllungen (=Porzellan)
    
    
    

Ein Keramik-Inlay benötigt großen Aufwand im Labor

Keramikblock
Viele Schritte vom Keramikblock bis zur individuellen Farbgestaltung.

Material: vorgefertigt Keramik-Rohlinge für das Labor zahnschmelzartiges Material natürliches Abriebverfahren unter großer Hitze verformbar.
    
Zahnerhaltung
Labortechnik:
Das in Wachs modellierte Inlay bestimmt die Form bei ca. 1.100 Grad wird der Keramik-Rohling
plastisch = verformbar mit 5 bar Druck wird die Masse
in den Hohlraum gepresst.
    
    
    

Naturechte Farben: durch “Maltechnik” individuelle Farbanpassung zu Nachbarzähnen Farben werden eingebrannt Glasurbrand glättet Oberflächen.
    
    
Das Kunststoff-Inlay eine Kombination aus Handarbeit und Technik

Druck und Hitze geben dem Werkstoff Härte und Qualität

Zahnerhaltung
    

  • Inlay-Gestaltung: Gipsmodell-Kavität wird mit plastischen (weichem) Kunststoff gefüllt.
  • Oberfläche und Fissuren werden modelliert

    
    
    
Zahnerhaltung
    

  • Materialmischung
    (die Kunststoffpaste erhält bei der
    Anmischung die Zahnfarbe).

    
    
    
Zahnerhaltung
    

  • Inlay-Fertigstellung (bei 120 Grad und 6 bar Druck härtet das Inlay in der Gipsform
  • im Labor wird das Inlay ausgearbeitet und poliert

    
    

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